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Die Kunst "richtig" zu scheitern.

Was Scheitern mit Selbstvertrauen zu tun hat

und warum es so wichtig ist es zu lernen.



gesehen bei antophilan ­čôĚ


Na, heute schon gescheitert? ­čśë

Hey, ich bin's Elli und diese Woche w├╝rde ich gerne mit dir ├╝ber das Thema Scheitern sprechen.


Warum? Weil es sich gef├╝hlt ├╝berall und vor allem in der "Coaching-Blase" sehr oft nur um den Erfolg dreht. Wie k├Ânnen wir noch besser, effizienter, sch├Âner, emotional und k├Ârperlich ges├╝nder, gl├╝cklicher, reicher.... sein?


Die Angst vor dem scheitern

Im Fokus des Erfolgs liegt das W├Ârtchen "mehr" - aber dass dieser Weg zum "mehr" auch immer mit scheitern verbunden ist, das geht in meinen Augen ein wenig unter. Dazu kommt, dass das Thema Scheitern leider immer noch sehr schambehaftet ist.


Schlie├člich will keiner von uns zu den Losern des Lebens geh├Âren. Scheitern l├Âst Angst, Stress, Depression und Frustration in uns aus und oft denken wir, es w├╝rde eine Aussage ├╝ber uns selbst machen.


Es ist allerdings wichtig zu verstehen, dass Scheitern eine unumg├Ąngliche Lebenserfahrung ist und so individuell sein kann, wie wir alle selbst. F├╝r den Einen ist es die Scheidung oder Krankheit, f├╝r die Andere, dass nur 5 der 10 To-Do's des Tages erledigt worden sind.


Die Situation an sich spielt also weniger eine Rolle, als das Gef├╝hl das entsteht und das Stigma mit dem Scheitern verbunden ist.


Unsere erfolgsorientierte Gesellschaft, die uns st├Ąndig daran erinnert, dass wir nicht gut genug sind und noch mehr erreichen sollten, streut da nat├╝rlich noch Salz in die Wunde. Das macht das Scheitern noch bedrohlicher - vor allem dann, wenn wir dazu noch st├Ąndig h├Âren, dass wir unserer eigenes Gl├╝ckes Schmied sind.

Warum es so wichtig ist Scheitern zu lernen.

Scheitern will gelernt sein, denn Scheitern geh├Ârt zum Leben wie die Luft zum Atmen.


Je eher wir es lernen, es nicht als etwas negatives ansehen und uns stattdessen damit anfreunden, desto mehr Gewinn k├Ânnen wir daraus ziehen. Denn Scheitern ist nichts anderes als ein Richtungswechsel, der uns neue T├╝ren er├Âffnet und neue Perspektiven aufzeigt.


Scheitern lernen in 4 Schritten:

1. KLARHEIT. Mach dir dein individuelles Scheitern deutlich: was ist passiert, warum ist es passiert? Wieso kann es so nicht weitergehen?


2. AKZEPTANZ. Mach dir bewusst, dass Scheitern eine ganz nat├╝rliche Erfahrung ist. Wir alle geh├Âren zu einem Zeitpunkt unseres Lebens auch mal zu den Losern. Dennoch macht das keine Aussage ├╝ber uns als Person und auf keinen Fall sind wir deshalb weniger liebenswert.


3. CHANCE. Anstatt dich mental runter zu machen, frage dich, was du aus dieser Situation mitnehmen kannst? Welche Chancen ergeben sich? Welche neuen Richtungen werden sichtbar? Welche Kraft schlummert in der Ver├Ąnderung?


4. NEUANFANG. Richte dich neu aus. Fokussiere deine neue Richtung und gehe los, wissend und dankbar dar├╝ber, dass du schon wieder so viel ├╝ber dich und das Leben lernen durftest.

Der 5. Schritt w├Ąre dann wohl REPEAT. ­čî▒ Schlussendlich ist Scheitern nur eine Interpretation, je mehr wir akzeptieren, dass Dinge auch mal nicht funktionieren, anstatt uns gedanklich daf├╝r zu gei├čeln, desto weniger kratzt es an unserem Selbstvertrauen und das ist so wichtig, denn schlussendlich ist dieses die Basis von allem. Ôś║´ŞĆ

Wenn du dazu Gedanken oder Geschichten hast, die du mit uns teilen m├Âchtest, dann schreib uns gerne - wir freuen uns ├╝ber jede Nachricht.

In diesem Sinne - happy day! ÔťĘ

Eure Elli

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